30
Jun
2008

...

Sprache kann zuweilen Spaß machen.
(Neben der durchaus spannenden und hoch interessanten Betrachtung von Sprache im wissenschaftlichen Kontext liefert die Alltagswelt oft bemerkenswert erquickende Sprachverwendungen, die ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten möchte).

So unterhielten sich heute im Bus zwei Herren darüber, was eigentlich der Plural von "Hummel" ist. Zwei besonders schöne Varianten, die mir im Kopf geblieben sind, waren "Hummelrich" und "Hummelus." Analog dazu müsste es dann heißen "Bienerich", "Mückerich", "Schnakerich" etc.

Außerdem, sozusagen als Beispiel von Produktivität, las ich heute in einem Katalog den Begriff "Schreibgut." Assoziation: Treibgut.
Unter Gütern stelle ich mir persönlich immer etwas Objekthaftes, also Festes, vor, was man vom Geschriebenen ja nicht unbedingt sagen kann. Außerdem scheint mir in dem Begriff eine positive Bewertung zu stecken. Sicher gibt es viele geschriebene Werke, die einen Wert haben. Da reicht schon der Blick ins Bücherregal aus. Aber ist das immer so?
Naja, "was man schwarz auf weiß besitzt..." und so weiter.

Dann noch eine Verknüpfung an der ich eine wahre Freude hatte. Da sprach doch tatsächlich eine junge Frau von "verbalen Worten".
Das reiht sich ein in Beispiele wie "weiße Milch," "nasser Regen" etc.
Wollte die junge Frau, die Wörtlichkeit der Worte unterstreichen? Sollte ein Fremdwort dem Ganzen einen Anschein von Kompetenz verleihen?

Hunger

Der Wein ist geöffnet und ich habe bereits ein erstes Schlückchen gekostet.
Prima schmeckt er der spanische Tempranillo und ich glaube der Mann wird dabei auch ganz und gar auf seine Kosten kommen.
Gleich werde ich mich an die Arbeit machen und meinem Lieblingsmann und mir eine leckere Thunfischpizza und knackigen Eisbergsalat zubereiten.
Bestimmt ist er hungrig, wenn er nach Hause kommt.
Ich bin jedenfalls hungrig. Hungrig auf ihn.

26
Jun
2008

Schlaflos...

Eine schlaflose Nacht.
Naja, eigentlich befinden wir uns ja schon in den Morgenstunden.
Die Vögel draußen jedenfalls haben ihr Morgenlied schon angestimmt.
Der Blick vom Balkon richtet sich schon auf vereinzelte, vom grellen Lampenlicht erleuchtete Fenster.
Im Hintergrund läuft meine Lieblingssitcom.
Der König von Queens ist schon wach und auf der Arbeit.
Bin müde trotz Kaffee, aber zu wach um weiterzuschlafen.
Die Erinnerung an Schulzeiten wird wach.
Gähn...

23
Jun
2008

Vom Umgang mit schwierigen Menschen...

Eine Freundin von mir hat eine eigene Art gefunden, mit Menschen, denen gegenüber sie eine Antipathie empfindet, umzugehen.
Weil sie es nicht mag, einen Groll zu empfinden, tut sie gerade solchen Menschen etwas Gutes, schenkt ihnen Dinge, die ihr selbst am Herzen liegen.
Ich finde das bewundernswert und edel von ihr. Eine wunderbare Art die Liebe im eigenen Herzen zu kultivieren.

Dies und das vom Wochenende...

Ein schönes Wochenende liegt hinter mir.
Lord P. und ich waren viel unterwegs und haben Freunde besucht, so dass Geselligkeit an diesem Wochenende ganz oben stand.
Gestern waren wir auf einer sehr liebevoll ausgerichteten Geburtstagsfeier mit vielen netten Menschen und freundlicher Stimmung.
Leider war es an diesem Wochenende nicht nur sonnig, sondern auch extrem heiß und ich hatte nur lange Sachen eingepackt :(.
Wenn es so schwül und drückend ist, fühle ich mich meist nicht wohl. Auf der einen Seite ist Wetterfühligkeit natürlich gut, insofern als dass ich mich mit der Natur und ihren Vorgängen verbunden fühle, aber auf der anderen Seite kann es sehr unangenehm sein, wenn man sensibel ist.
Deswegen bin ich heute etwas müde und habe einigen Nachholbedarf in Sachen Entspannung - dabei gleichzeitig viel zu tun.
Gestern habe ich übrigens zwei Menschen mit einer sehr positiven Aura zum ersten Mal getroffen. Eine davon saß mir im Zug schräg gegenüber, die andere, die Heilpraktikerin, habe ich ein wenig kennengelernt. In dem Gespräch mit ihr ist mir mal wieder aufgegangen, wie wichtig es ist, sich selbst, seinen Emotionen und Regungen gegenüber achtsam zu sein und darauf zu reagieren. Mir scheint es, das ein Großteil des eigenen Wohlbefindens wirklich davon abhängt, inwieweit der Mensch im Einklang mit sich selbst lebt. Sich selbst zu ergründen scheint mir lohnenswert.

20
Jun
2008

Mein Erster!

Mein erster Couscoussalat ist gelungen.
Das heißt, ich habe schon einmal ein Schälchen Probe gegessen und mir schmeckt er.
Sind ja auch nur leckere Sachen drin. Paprika, Gurken, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Couscous, Olivenöl, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Petersilie...
Wie er bei den Geburtstagsgästen meiner Freundin ankommt, werden wir sehen. In Kürze.

19
Jun
2008

Sinnlichkeit

Ich wollte Dich nur massieren. Ganz unschuldig.
Du hättest Kopfschmerzen. Du seist verspannt.
Das sagtest Du.
Meine Hände glitten über Deinen Körper.
In der Luft ein Hauch von Calendula.
Ein Duft, der die Sinne betört.
Würzig und anregend.
Meine Hand auf Deinem Rücken, Dein Körper in meiner Hand.
Dann ganz plötzlich Deine Lippen auf meinen.
Ganz schwach machst Du mich.
So schwach.

...

Wochenende habe ich.
Heute schon.
Und vor mir liegend wie ein grünendes Feld.
Zwei Geburtstagsfeiern stehen an.
Und ich freue mich auf liebe Menschen.
Auf Lachen. Auf Gemeinschaft.
Morgen sehe ich Ju und Miri.
Meine beiden liebsten Studienfreundinnen.
Einen Couscoussalat habe ich versprochen mitzubringen.
(Hab' noch nie einen gemacht. Pssst... ;))
Vor mir das grüne Päckchen mit der pinken Schleife.
Bin voll Hoffnung, dass ihr der Inhalt gefällt.
Und nicht nur ihr.
Auch dem zweiten Geburtstagskind.
Geburtstage sind schön.
Geburtstagskinder bringen Glück.
Jedenfalls glänzen sie immer ein bißchen.
Und ich freu mich...
Eine Insel? Ich nicht!

13
Jun
2008

...

Bibber. Nach einigen wirklich heißen Tagen, ist es jetzt so kalt, dass ich trotz langer Ärmel eine Gänsehaut habe. Außerdem bin ich müde (kurioserweise, weil ich zu fest geschlafen habe) und brauch dringend ein Käffchen. Da ich (wie eigentlich fast immer) zu viel Milch heiß gemacht habe, muss ich jetzt erst mal Milch abschlürfen, ehe ich meinen Kaffee aufgieße. Milchkaffee jawoll, aber Milch mit Kaffeearoma - nee danke. Außerdem habe ich es (wie eigentlich auch jeden Morgen) relativ eilig und anstelle mit dem Frühstück zu beginnen, schreibe ich noch mal eben kurz (haha) einen Blogeintrag. Und es ist wirklich eisekalt.

So, genug herum genörgelt.

Gestern habe ich gemeinsam mit Ju meine Mittagspause verbracht und wir waren gemeinsam Auflauf essen. Auflauf ist übrigens Spezialität in unserer Stadt, wieso auch immer. Es war ein schönes Beisammensein mit Frauengesprächen und ich war fast traurig, als ich nach dem Essen wieder zum nächsten Termin hasten musste. Mit Ju könnte ich wirklich stundenlang reden und unsere gemeinsamen nachmittäglichen Treffen werden meistens ziemlich lang.

Heute nachmittag muss ich noch ein bißchen was schaffen und heute Abend bin ich zu einer Grillfete eingeladen. Bin mal gespannt, ob die stattfindet oder aufgrund des Regens ins Wasser fällt. Mal schauen.

10
Jun
2008

Sommerliche Impressionen

Warum kann nicht das ganze Jahr über Sommer sein?
Ich liebe es einfach, wenn die Sonne scheint, die Vöglein singen und ich ganz eins sein kann mit der Natur um mich herum.
Gestern im Garten habe ich fleißig gelesen, dabei immer wieder Pausen eingelegt und das Geschehen um mich herum genossen.
Eine Biene, die von einer weißen Kleeblüte zur nächsten flog um süßen Nektar zu sammeln, eine Meise, die offenbar dachte sie sei ein Specht und munter auf dem Holzrahmen des Komposthaufens herumklopfte, zankende Amselherren beim Duellieren und eine traumhaft schöne schwarz-weiß gemusterte Katze auf ihrem Raubzug. Bezaubernd, dass man soviel erleben kann, ohne wirklich etwas zu tun.
Ebenso schön ist es momentan vom Balkon aus den Sonnenuntergang zu bewundern und dabei draußen zu Abend zu essen, am liebsten mediterran mit einem Gläschen Rotwein und sanfter Opernmusik im Hintergrund.
Den Sommer mit allen Sinnen genießen, den Blick auf die Gaben der Natur richten und ganz im Einklang mit ihnen leben. Mich lockt der Süden, aber auch hier bei uns ist es schön. Mit einer Tasse frisch gebrühtem Café zieht es mich ins Freie. Die Pflanzen auf dem Balkon sind gegossen. Das Wandelröschen hat mir einen dankbaren Blick geschenkt.

8
Jun
2008

...

Ich will Eiiiiiiiiisssss! :0)

Das Kennenlernen

Jemanden kennen lernen und nach einer Dreiviertelstunde das Gefühl haben, die Person schon lange zu kennen.
Aus sich herauskommen und von sich selbst erzählen, auch wenn man sonst gegenüber "neuen Menschen" eher verschlossen ist.
Eine Sympathie, die von Anfang an da ist.
Das Gefühl, dass man es mit einem richtig netten Menschen zu tun hat.
Unbezahlbar!

La vie est belle...

Ein schönes Wochenende.
Ein gutes Wochenende.
Ein tolles Wochenende.
Ein berauschendes Wochenende.
Ein lustiges Wochenende.
Ein sonniges Wochenende.
Ein geselliges Wochenende.
Ein heiteres Wochenende.
Ein blumiges Wochenende.
Ein kulinarisches Wochenende.
Ein philosophisches Wochenende.
Ein entspannendes Wochenende.
Ein kommunikatives Wochenende.
Ein heißes Wochenende.
Ein sinnliches Wochenende.
Ein erholsames Wochenende.

Dieses Wochenende hat es in sich. So ziemlich alles, was zu einem tollen Wochenende gehört. Sommer, Sonne, Natur, Lesestoff, Spaziergänge und Geselligkeit.
Gestern Abend waren Lord P. und ich bei einer engen Freundin zum Essen eingeladen. Im Anschluss folgte ein Spieleabend. Wir sind lange geblieben und haben viel gelacht.
Heute waren wir spazieren und haben uns an den Blumen des Frühsommers erfreut. Die blauen Kornblumen und der rote Mohn haben im Getreidefeld geleuchtet. Mel ist uns auf dem Pferd entgegengekommen.
Ansonsten lag ich im Garten und habe versucht, die Natur in mich aufzunehmen, mich zu zentrieren und einfach die Energie zum Fließen zu bringen. Wenn ich nicht ruhte, las ich Rousseau.
Herrlich dieses Wetter. Wunderbar das Gezwitscher der Vögel. Anregend der Duft der Blumen.
:-)
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